Eis blockiert Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal – Schifffahrt in Norddeutschland steht still
Jan StahrWegen Eis: Kein Durchkommen für Schiffe in Geesthacht - Eis blockiert Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal – Schifffahrt in Norddeutschland steht still
Eis zwingt zur Sperrung wichtiger Wasserstraßen in Norddeutschland – Schifffahrt stark beeinträchtigt
Durch Eisgang wurden zentrale Wasserwege in Norddeutschland gesperrt, was die Schifffahrtsrouten massiv behindert. Die Schleuse Geesthacht an der Elbe sowie der gesamte Elbe-Lübeck-Kanal sind seit dem 22. Januar geschlossen. Behörden warnen, dass die Blockaden noch Tage anhalten könnten und damit Handelsverbindungen nach Hamburg und Lübeck betroffen sind.
Die Schleuse Geesthacht, eine entscheidende Durchfahrtsroute für Schiffe in Richtung Hamburg, musste wegen dicken Eises gesperrt werden. Nach aktuellen Angaben bleibt sie mindestens bis Donnerstag, 23 Uhr, geschlossen – bei anhaltender Kälte sind weitere Verzögerungen möglich.
Auch der 61 Kilometer lange Elbe-Lübeck-Kanal ist seit dem 22. Januar nicht mehr befahrbar. Die Strecke dient als wichtige Verbindung zwischen den Lübecker Häfen und dem europäischen Binnenschifffahrtsnetz. Ohne Zugang kommt es zu erheblichen Verzögerungen im Güterverkehr. Andreas Schultz, Leiter der Sonderflotte beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA), koordiniert die Eisbekämpfung im Raum Geesthacht. Sein Team überwacht die Lage und entscheidet, wann die Schleusen wieder sicher geöffnet werden können. Für aktuelle Informationen verweisen die Behörden auf die Websites des WSA oder der GDWS, etwa unter gdws.wsv.bund.de.
Durch die Sperrungen sind zentrale Schifffahrtsrouten unterbrochen – sowohl die Schleuse Geesthacht als auch der Elbe-Lübeck-Kanal sind eisbedingt blockiert. Eine Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs ist erst bei verbesserten Bedingungen möglich. Unternehmen, die auf diese Routen angewiesen sind, müssen bis zu weiteren Bekanntgaben abwarten.