18 January 2026, 07:14

Erding tauft seine öffentlichen Gebäude um – von Circus Maximus bis Klang-Manufaktur

Ein Gebäude mit Glaswänden und -fenstern, das Puppen mit Kleidern und anderen Gegenständen zeigt, mit Namensschildern, Plakaten und einem Schild an einem Pfahl draußen, das sich auf einer Straße in Berlin, Deutschland, befindet.

Erding tauft seine öffentlichen Gebäude um – von Circus Maximus bis Klang-Manufaktur

Erding verpasst seinen öffentlichen Gebäuden neue Namen – Teil einer umfassenden Imagekampagne

Die Eisbahn der Stadt, die nun als Stadtwerke Arena firmiert, war bereits Schauplatz eines Meisterschaftssiegs der heimischen Gladiators. Doch das ist erst der Anfang: Weitere Umbenennungen stehen bevor, und die Vorschläge sprudeln nur so – sowohl von offizieller Seite als auch aus der Bürgerschaft.

Die Stadthalle wird bald zum Eventforum Erding – eine der ersten offiziellen Änderungen. Gleichzeitig soll das rote Gebäude im Stadtzentrum künftig ein Café und eine Touristeninformation beherbergen. Diskutiert werden Namen wie Piazza Pianka oder Sparkaffe.

Julia Flötzinger-Wilson, Leiterin des Stadtmarketings, hat eine lange Liste kreativer Ideen vorgelegt: Aus dem Vermessungsamt könnte die Mess-Manufaktur werden, die Kreismusikschule vielleicht zur Klang-Manufaktur. Weitere Vorschläge reichen vom Bayers-Dom über das Taj Mahartin bis hin zum Turm der Zweifel für verschiedene Standorte. Besonders hitzig wird über das Rathaus diskutiert: Im Raum stehen Bezeichnungen wie Bürokratopia, Heiratszentrale oder Circus Maximus – eine Entscheidung steht jedoch noch aus. In der Nachbargemeinde Wörth wird unterdessen über die Umbenennung des eigenen Rathauses in Gneißen-Haisl oder Gmoa debattiert. Ein Oberdinger Bürger, Herr Mücke, hat indes klargestellt, dass er sein Namensrecht für kein Gebäude zur Verfügung stellen wird.

Die Umbenennungswelle ist Teil eines größeren Trends in Erding, öffentliche Räume zu modernisieren und mit Charakter zu füllen. Während einige Änderungen – wie der neue Name der Eisbahn – bereits umgesetzt sind, werden andere noch diskutiert. Die endgültigen Entscheidungen werden prägen, wie Einwohner und Besucher die Stadt in den kommenden Jahren wahrnehmen.