05 February 2026, 15:01

Frauenteam des FC Viktoria 1889 Berlin erhält Berliner Frauenpreis 2026 für Gleichberechtigung im Fußball

Eine Gruppe von Frauen beim Fußballspielen auf einem grünen Feld umgeben von Bäumen und Pfosten, mit einem Banner mit Text im Hintergrund, alle tragen Fußballtrikots.

Frauenpreis 2026 geht an die Frauen von FC Viktoria Berlin - Frauenteam des FC Viktoria 1889 Berlin erhält Berliner Frauenpreis 2026 für Gleichberechtigung im Fußball

Die Gründerinnen des Frauenteams von FC Viktoria 1889 Berlin erhalten den Berliner Frauenpreis 2026. Die Auszeichnung würdigt ihr Engagement für die Förderung der Gleichberechtigung im Profifußball. Bei einer Feierstunde am Montag werden sie mit 5.000 Euro sowie einer Skulptur der Künstlerin Esther Janshen geehrt.

Im Sommer 2022 hatten Ariane Hingst, Verena Pausder, Tanja Wielgoß, Felicia Mutterer, Katharina Kurz und Lisa Währer eine eigenständige Frauenabteilung im Verein ins Leben gerufen. Damit führten sie professionelle Strukturen, fairere Bezahlung und eine größere Sichtbarkeit für das Team ein. Ihre Arbeit mündete 2025 im Aufstieg in die 2. Bundesliga – ein entscheidender Meilenstein für die Mannschaft.

Der Ansatz des Clubs avancierte seitdem zum bundesweiten Vorbild für Gleichstellung im Sport. Durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen im Frauenfußball regten die Gründerinnen eine breitere Debatte über Fairness und Teilhabe an. Ihr langfristiges Engagement und das innovative Konzept brachten ihnen nun die renommierte Auszeichnung ein.

Der Berliner Frauenpreis unterstreicht den Einfluss der Preisträgerinnen auf den Profifußball: Ihre Arbeit hat die Chancen für Frauen im Sport neu gestaltet und gleichzeitig Maßstäbe für Gleichberechtigung gesetzt. Bei der Preisverleihung am Montag werden ihre Leistungen offiziell gewürdigt.