31 January 2026, 19:15

Friedliche Proteste in Frankfurt zu Syrien, Iran und Palästina am 31. Januar 2026

Eine Gruppe von Menschen marschiert nachts eine Straße entlang, hält ein Schild mit der Aufschrift "Wir stehen zu den mutigen kurdischen Menschen", mit einem Van, der am Straßenrand geparkt ist, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Viele Demonstrationen in Frankfurt - Kurden Stärken - Friedliche Proteste in Frankfurt zu Syrien, Iran und Palästina am 31. Januar 2026

Frankfurt erlebte am 31. Januar 2026 eine Reihe politischer Demonstrationen zu Themen von Syrien bis Iran und Palästina

Die Kundgebungen verliefen friedlich, wie die Polizei bestätigte – größere Störungen blieben den ganzen Tag über aus. Tausende Menschen versammelten sich in der ganzen Stadt, um für verschiedene Anliegen zu demonstrieren.

Die erste Protestaktion begann am Kaisertor, wo sich rund 3.200 Personen für die Rechte der Kurden in Syrien einsetzten. Die Veranstalter hatten mit 1.000 bis 2.000 Teilnehmenden gerechnet, doch die Resonanz übertraf die Erwartungen bei Weitem. Die Demonstration dauerte von 14:00 bis 19:00 Uhr und zog in Richtung Diesterwegplatz.

Eine Solidaritätskundgebung für die revolutionäre Bewegung im Iran fand am Rathenauplatz statt, zog jedoch weniger Menschen an als angenommen. Statt der geschätzten 2.000 bis 3.000 Teilnehmenden erschienen nur etwa 700. Die Veranstaltung dauerte von 15:00 bis 18:00 Uhr und endete am Römerberg.

Am späten Nachmittag war für den Abend eine pro-palästinensische Demonstration unter dem Motto "Globalize the Intifada" geplant. Zuvor hatte bereits eine kleinere Kundgebung zum Nahostkonflikt zwischen 16:30 und 18:00 Uhr stattgefunden, die von der Zeil über den Paulsplatz bis zum Brockhausbrunnen führte. Ähnliche Proteste gab es zeitgleich in Berlin und Hannover, die sich vor allem mit kurdischen Themen im Zusammenhang mit Syrien beschäftigten.

Die Polizei bestätigte einen reibungslosen Ablauf aller Veranstaltungen. Auch eine Gedenkkundgebung für Alex Pretti, der in den USA getötet worden war, verlief ohne Zwischenfälle.

Die Demonstrationen in Frankfurt deckten mehrere internationale Konflikte ab und zogen unterschiedlich große Menschenmengen an. Die Behörden sorgten für Ordnung, und es kam zu keinen Störungen. Die größte Beteiligung verzeichnete die Kundgebung für kurdische Rechte in Syrien, während andere Proteste weniger Zuspruch fanden.