Fünfzig Schafe stürmen Schäfer Shop in Bayern – und bringen Kunden zum Staunen
Lissi StiebitzFünfzig Schafe stürmen Schäfer Shop in Bayern – und bringen Kunden zum Staunen
Ein Supermarkt in Bayern erhielt Anfang dieses Monats ungewöhnlichen Besuch: Rund fünfzig Schafe spazierten in einen Schäfer Shop-Markt in Burgsinn und sorgten für eine kurze, aber unvergessliche Unterbrechung des Betriebs. Der Vorfall ereignete sich am 6. Januar 2026 und hinterließ bei Mitarbeitern und Kunden zwar Überraschung, aber keine Verletzungen.
Die Schafe waren einer Kundin durch die automatischen Türen gefolgt, kurz nach Mittag. Einmal im Inneren, verteilten sie sich in den Gängen, woraufhin das Personal den Ladenbetrieb vorübergehend einstellen musste. Die Angestellten lenkten die Tiere behutsam in Richtung Ausgang, während die Kunden aus sicherer Entfernung zusahen.
Nach etwa zwanzig Minuten waren alle Schafe wieder sicher ins Freie gebracht worden. Ein örtlicher Schäfer – dessen Name nicht genannt wurde – führte sie zügig zu restlichen Herde zurück. Es gab keine Schäden, und weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden. Die Regionalleitung des Supermarkts reagierte später mit Humor: Das Unternehmen erklärte sich bereit, die Schafe ein Jahr lang zu sponsern. Auch auf die Reinigungskosten wurde verzichtet, sodass dem Schäfer keine finanziellen Lasten entstanden.
Die kurze „Schafinvasion“ endete ohne bleibende Folgen. Die Entscheidung des Markts, die Tiere zu unterstützen, gab dem unerwarteten Ereignis eine positive Wendung. Für Mitarbeiter und Kunden in Burgsinn bleibt es eine skurrile Anekdote zum Erzählen.






