07 February 2026, 18:50

Gil Ofarim zahlt 70.000 Euro nach Davidstern-Skandal – und schweigt weiter

Eine Gerichtsszene mit einer Gruppe von Menschen, die um einen langen Tisch mit Papieren und anderen Gegenständen sitzen, mit Text am unteren Bildrand.

Dies ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim zahlt 70.000 Euro nach Davidstern-Skandal – und schweigt weiter

Gil Ofarim hat nach dem Davidstern-Skandal von 2021 erhebliche rechtliche Konsequenzen zu spüren bekommen. Der Musiker wurde verurteilt, einem Hotelmitarbeiter 40.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen – zusätzlich zu weiteren Geldstrafen und Spendenauflagen. Seine Anwälte haben ihm seitdem geraten, sich auch bei öffentlichen Auftritten nicht mehr zu dem Fall zu äußern.

Der Skandal begann, als Ofarim einem Hotelangestellten Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufforderte, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Ein Gericht entschied später zugunsten des Mitarbeiters und verurteilte den Sänger zur Zahlung von 40.000 Euro als Entschädigung für seelisches Leid. Darüber hinaus musste Ofarim 10.000 Euro an die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig sowie weitere 10.000 Euro an den Trägerverein des Hauses der Wannsee-Konferenz spenden. Zusammen mit Anwaltskosten und weiteren Verpflichtungen belief sich die finanzielle Gesamtbelastung auf etwa 70.000 Euro.

Alexander Stevens, einer von Ofarims Anwälten, bestätigte, dass eine Vertraulichkeitsvereinbarung und eine Unterlassungserklärung Teil des Vergleichs waren. Er bezeichnete die rechtliche Situation als komplex und erklärte, dass die Details für Laien nur schwer vollständig nachvollziehbar seien. Trotz öffentlichen Interesses weigert sich Ofarim, über den Fall zu sprechen – selbst während seines Auftritts bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Sein Anwaltsteam rät weiterhin zu Stille, vermutlich um weitere Komplikationen oder öffentliche Kritik zu vermeiden.

Die finanziellen und rechtlichen Folgen des Skandals haben Ofarim mit hohen Kosten zurückgelassen. Neben den 40.000 Euro Schadensersatz belaufen sich seine Gesamtausgaben – inklusive Spenden und Anwaltskosten – auf rund 70.000 Euro. Die Vertraulichkeitsvereinbarung sorgt dafür, dass weitere öffentliche Stellungnahmen zum Fall unwahrscheinlich bleiben.