Haftbefehls rätselhaftes Comeback: Kurze Auftritte und ein verborgenes Gesicht
Hans Jürgen ZobelHaftbefehls rätselhaftes Comeback: Kurze Auftritte und ein verborgenes Gesicht
Rapper Haftbefehl kehrt nach Netflix-Doku auf die Bühne zurück
Nach der Veröffentlichung der Netflix-Dokumentation „Babo – The Haftbefehl Story“ ist der Rapper Haftbefehl wieder auf der Bühne zu sehen. Der Film beleuchtet seinen Kampf gegen Drogensucht, persönliche Rückschläge und Zweifel an seiner Karriere. Doch seine jüngsten Auftritte fallen ungewöhnlich kurz aus – und lassen Fans rätseln.
Wie die Doku zeigt, nahm Haftbefehl – mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan – bereits mit 13 Jahren erstmals Kokain. Detailreich schildert der Film seinen langen Leidensweg mit der Sucht und deren Folgen für sein Leben und sein Äußeres. Besonders seine veränderte Nase, die viele auf schweren Drogenkonsum zurückführen, sorgt unter seinen Anhängern für Gesprächsstoff.
Seit seinem Comeback bleiben seine Auftritte jedoch auffallend kurz. In Regensburg ließ er das Publikum über zweieinhalb Stunden warten, um dann nur 18 Minuten zu performen. Bei einem Konzert in Gießen brach er seinen Auftritt nach gerade einmal zehn Minuten ohne Erklärung ab. Dabei verhüllt Haftbefehl sein Gesicht – mal mit einem Schal, mal mit einer blauen Schlauchmaske. Während Fans mutmaßen, er wolle damit kokainbedingte Schäden an seiner Nase verbergen, gibt es keine offizielle ärztliche Bestätigung dafür. Berichte nennen medizinische Verbände oder stilistische Entscheidungen, doch der genaue Grund bleibt unklar. Auf der Bühne betonte er mehrfach, nun clean zu sein und keine Drogen mehr zu nehmen. Trotz der kurzen Auftritte bleibt er damit im Fokus der Öffentlichkeit.
Haftbefehls Performances bleiben knapp, sein Gesicht oft bedeckt. Die Dokumentation hat seine Vergangenheit und Karriere erneut in den Mittelpunkt gerückt. Seine musikalische Zukunft wird davon abhängen, ob es ihm gelingt, nüchtern zu bleiben und wieder eine Verbindung zu seinem Publikum aufzubauen.






