29 June 2026, 10:19

Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – finanzieller Druck zwingt zum Umdenken

Herthas Ziele: Nachhaltige Strukturen statt Aufstiegsträume

Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – finanzieller Druck zwingt zum Umdenken

Hertha BSC steht vor einer schwierigen finanziellen Lage und hat mehrere Leistungsträger für einen beträchtlichen zweistelligen Millionenbetrag verkauft. Aufgrund dieser Abgänge und der angespannten Haushaltslage passt der Verein nun seine Ziele für die kommende Saison an.

Der Berliner Klub musste bereits den Abschied von Schlüsselspielern wie Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance verkraften. Da keine namhaften Neuzugänge verpflichtet wurden, drängen weitere Akteure auf einen Wechsel, während andere das Interesse von Konkurrenten geweckt haben. Dieser Aderlass zwingt Hertha BSC, den Aufstieg vorerst aus den Augen zu verlieren.

Trainer Stefan Leitl nahm die Mannschaft kürzlich für ein zweitägiges Teambuilding nach Kienbaum mit. Dort stand der Zusammenhalt im Mittelpunkt, und erste interne Saisonziele wurden definiert. Gleichzeitig will der Verein am „Berliner Weg“ festhalten – einer Philosophie, die der verstorbene Präsident Kay Bernstein einst prägte.

Die Abgänge könnten jedoch jungen Talenten aus der Akademie, etwa Boris Mamuzah Lum, den Weg in die erste Mannschaft ebnen. Geschäftsführer Peter Görlich wird voraussichtlich am Montag die realistischen Ziele des Vereins detaillierter darlegen.

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Hertha BSC wird in der nächsten Spielzeit nicht um den Aufstieg kämpfen. Finanzielle Engpässe und der Verlust wichtiger Spieler haben die Prioritäten des Klubs neu geordnet. Stattdessen setzt man auf einen Neuaufbau mit Fokus auf Nachwuchsförderung und die Rückkehr zu traditionellen Werten.

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