04 February 2026, 15:12

Hertha BSC kämpft gegen dreispielige Sperre für Stürmer Kownacki

Ein Fußballspieler liegt neben einem Schiedsrichter auf dem Boden, umgeben von drei stehenden Individuen auf einem Rasenfeld, wobei eine zentrale Figur eine entschlossene Miene und ausgestreckte Arme zeigt.

Drei-Spiel-Sperre für Kownacki: Hertha legt Protest ein - Hertha BSC kämpft gegen dreispielige Sperre für Stürmer Kownacki

Hertha BSC legt Berufung gegen eine dreispielige Sperre für Stürmer Dawid Kownacki ein, die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verhängt wurde. Der Verein hält die Strafe für unverhältnismäßig hart, nachdem der Angreifer im Sonntagsspiel gegen Darmstadt (2:2) die Rote Karte gesehen hatte. Die Schiedsrichter werteten sein Foul an Luca Marseiler als rücksichtslos und gefährlich.

Kownacki war in der 70. Minute des Spiels von Hertha BSC gegen den SV Darmstadt am 1. Februar im Berliner Olympiastadion des Feldes verwiesen worden. Das DFB-Sportgericht stufte seinen Zweikampf später als brutales Foul ohne Ballabsicht ein.

Die Sperre trifft den 27-Jährigen in einer schwierigen Phase: In dieser Saison hatte er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. In der laufenden Spielzeit 2026/27 stand er bisher nur siebenmal in der Startelf von Hertha BSC – darunter einmal über die volle Distanz vor der Roten Karte. Sein einziger weiterer Einsatz war ein kurzer Einwechselauftritt.

Hertha BSC hat nun offiziell gegen das Urteil Widerspruch eingelegt. Der Club befürchtet, dass die Sperre die ohnehin schon angeschlagene Offensive weiter schwächen wird, da die Mannschaft in dieser Saison bereits Probleme hatte, Torchancen zu verwerten.

Sollte die Berufung scheitern, würde Kownacki drei Ligaspiele verpassen. Sein Fehlen käme für Hertha BSC in einer entscheidenden Phase des Kampfes um den Aufstieg in der 2. Bundesliga besonders ungünstig. Der DFB wird den Fall prüfen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.