Hitze und Ernteverkehr belasten Brandenburgs Straßen bis an die Grenze
Albertine StollHitze und Ernteverkehr belasten Brandenburgs Straßen bis an die Grenze
Brandenburgs Getreideernte hat begonnen – und mit ihr der schwere landwirtschaftliche Verkehr auf den Straßen der Region. Der Landesbauernverband warnt vor der zusätzlichen Belastung für die ohnehin schon stark beanspruchten Fahrbahndecken bei der aktuellen Hitze.
Die Temperaturen sind in die Höhe geschnellt, auf direkt besonnten Abschnitten heizen sich die Straßenoberflächen auf über 60 Grad Celsius auf. Da die nächtliche Abkühlung nicht ausreicht, erweicht das Bindemittel im Asphalt – es entstehen Spurrillen, Beulen und lockere Fahrbahnstücke. Zusammen mit dem Splitt auf ausgebesserten Abschnitten steigt dadurch das Unfallrisiko, besonders für Motorradfahrer.
Das Verkehrsministerium rät Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen bei extremer Hitze besonders sorgfältig zu planen. Wo möglich, sollten Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegt werden, um weitere Schäden zu vermeiden. Zudem wird zu erhöhter Aufmerksamkeit auf stark befahrenen Straßen geraten – unnötige Belastungen der Fahrbahn gilt es zu vermeiden.
Die Kombination aus starkem Verkehr und hohen Temperaturen schafft derzeit gefährliche Bedingungen. Die Behörden warnen, dass verformte Fahrbahnoberflächen und loser Schutt bis zum Eintritt kühleren Wetters bestehen bleiben könnten. Autofahrer müssen besonders vorsichtig sein, um Unfälle und weitere Straßenschäden zu verhindern.
