Holzskier, Drahtbindungen und viel Humor: Das ‘Nostalski’-Rennen in Krün begeistert
Hans Jürgen ZobelMit Opas Gletscherbrille: Nostalski ruft Retro-Skifahrer - Holzskier, Drahtbindungen und viel Humor: Das ‘Nostalski’-Rennen in Krün begeistert
Das jährliche ‘Nostalski’-Rennen in Krün hat wieder rund 100 Skifahrer in historischer Ausrüstung zusammengebracht. Mit alten Holzskiern, Lederschuhen und Drahtbindungen rennen die Teilnehmer die Pisten hinab – ganz so, wie es vor Jahrzehnten üblich war. Die vom Krüner Junggesellenverein organisierte Veranstaltung verbindet Tradition mit spielerischen Herausforderungen.
Strenge Regeln gelten für alle: Keine Kunststoffbeläge an den Skiern, keine modernen Schuhe, und die Bindungen müssen aus alten Drahtseilen bestehen. Die Rennläufer können zwischen Holzskiern mit oder ohne Stahlkanten rennen, wobei Männer und Frauen in getrennten Kategorien antreten.
Der Parcours selbst ist alles andere als einfach. Die Skifahrer müssen Hindernisse wie Kamelhügel, einen Sprung und eine geheime Überraschungsaufgabe meistern. Wer den Sprung auslässt, riskiert zwar keine Strafe – aber spöttische Kommentare der Rennansager. Die Zeit zählt zwar, doch das einzige feste Kriterium fürs Ziel ist, die Linie mit mindestens einem noch krün Ski zu überqueren.
Thomas Rupprecht, Präsident des Krüner Junggesellenvereins, leitet die Veranstaltung. Sein Team sorgt dafür, dass das Rennen seinen nostalgischen Charakter bewahrt, während die Stimmung locker und unterhaltsam bleibt.
Das ‘Nostalski’-Rennen feiert die Skigeschichte mit einer Mischung aus Humor und Tradition. Die Teilnehmer testen ihr Können auf Holzskiern, stellen sich skurrilen Hindernissen und gutmütigem Spott – und bleiben so ein einzigartiges Highlight für Aktive und Zuschauer in Krün.






