IRON Cocktail Lounge in Köln: Sicherheit geht vor – trotz Brandrisiken
Hans Jürgen ZobelIRON Cocktail Lounge in Köln: Sicherheit geht vor – trotz Brandrisiken
Die IRON Cocktail Lounge in Köln war auch am Freitagabend gut besucht – trotz jüngster Brandvorfälle anderswo. Die Gäste füllten die Location in der Schaafenstraße, genossen Karaoke und Drinks in ausgelassener Stimmung. Nach dem Brand an Silvester in der Schweiz hat der Club zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Chris, der seit fast zwölf Jahren als Barkeeper und Servicekraft in der Lounge arbeitet, hat dort noch nie einen Brand erlebt. Er und sein Team legen größten Wert auf die Sicherheit der Gäste und setzen strenge Vorsichtsmaßnahmen durch. Tischfeuerwerk – in Deutschland legal – wird nur unter Aufsicht serviert: Zwei Mitarbeiter bleiben stets in der Nähe, um es vollständig zu löschen und Unfälle zu verhindern.
Der Club hat zudem brennbare Dekorationen verboten und durch nicht entflammbare Materialien ersetzt. Das Personal erhält regelmäßige Brandschutzschulungen, Feuerlöscher sind leicht zugänglich, und die Fluchtwege sind deutlich gekennzeichnet sowie in regelmäßigen Abständen überprüft.
Gäste wie Helena, die extra aus Essen angereist war, um zu feiern, fühlten sich sicher. Auch Jova, eine weitere Besucherin aus Essen, die inzwischen in der Schweiz lebt, hat eine Schwester, die in Crans-Montana studiert – genau dort, wo es an Silvester gebrannt hatte. Trotz des Vorfalls ist Chris überzeugt, dass die Menschen das Leben weiter genießen sollten. Für ihn ist die Lounge ein sicherer Ort, an dem sowohl Team als auch Gäste gemeinsam Verantwortung für die Sicherheit tragen.
Die IRON Cocktail Lounge setzt ihren Betrieb mit Fokus auf Prävention fort. Durch Schulungen, brandsichere Materialien und kontrolliertes Feuerwerk sollen Risiken minimiert werden. Die Gäste zeigen sich weiterhin überzeugt von den Sicherheitsstandards – und feiern unbeschwert weiter.






