31 December 2025, 22:50

iShares EWG wächst 2025 auf 1,8 Mrd. – doch der Kurs stockt trotz Euro-Boost

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iShares EWG wächst 2025 auf 1,8 Mrd. – doch der Kurs stockt trotz Euro-Boost

Der iShares MSCI Germany ETF (EWG) verzeichnete 2025 ein stetiges Wachstum – das verwaltete Vermögen stieg auf 1,8 Milliarden US-Dollar. Zwar erzielte der Fonds seit dem ersten Quartal eine Rendite von 17 %, doch der Aktienkurs bewegt sich seit einigen Monaten seitwärts. Die europäischen Märkte, angeführt von Deutschland, überflügelten in diesem Jahr US-Aktien, was auch auf einen 15-prozentigen Anstieg des Euro zurückzuführen ist.

EWG bildet die Wertentwicklung eines Index ab, der sich aus deutschen Aktien zusammensetzt. Der Fonds ist stark in zyklischen Sektoren positioniert, wobei Industrie- und Finanzwerte fast die Hälfte des Portfolios ausmachen. Große deutsche Unternehmen wie SAP, Siemens und Allianz dominieren solche Indizes in der Regel – die genauen Gewichtungen lassen sich jedoch dem aktuellen ETF-Factsheet entnehmen.

Seit Juli hat der Fonds keinen neuen Höchststand erreicht, und im Vergleich zum S&P-500-ETF (SPY) hat sich seine Dynamik im Sommer abgeschwächt. Dennoch weist EWG mit einer historischen Volatilität von 12,9 % eine relativ stabile Performance auf. Die Gesamtkostenquote liegt bei moderaten 0,50 %, während die Dividendenrendite der letzten zwölf Monate bei 1,59 % liegt. Eine entscheidende Rolle für die Entwicklung von EWG spielten in diesem Jahr Währungsbewegungen: Der 15-prozentige Anstieg des Euro steigerte die Rendite für US-Anleger. Allerdings deutet die seit dem Frühjahr seitwärts verlaufende Kursentwicklung auf eine Pause im Aufwärtstrend hin.

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Das verwaltete Vermögen von EWG wuchs deutlich – von 1,0 Milliarden US-Dollar im März auf nun 1,8 Milliarden. Der Fonds bleibt eine beliebte Wahl für Anleger, die am deutschen Aktienmarkt partizipieren möchten, doch die jüngste Seitwärtsbewegung spiegelt eine veränderte Marktstimmung wider. Da zyklische Sektoren stark vertreten sind, könnte die künftige Performance sowohl von den Marktbedingungen als auch von Währungstrends abhängen.