Jets verpflichten Bailey Zappe mit Handyvertrag – doch bleibt er nur Notlösung?
Jan StahrJets verpflichten Bailey Zappe mit Handyvertrag – doch bleibt er nur Notlösung?
Die New York Jets haben ihre Quarterback-Riege durch die Verpflichtung von Bailey Zappe mit einem Handyvertrag verstärkt. Der Schritt erfolgt, während das Team seine langfristigen Optionen auf dieser Position bewertet – nach einer Saison voller Rückschläge. Neben Zappe holten die Jets zudem den Wide Receiver Mac Dalena und den Kicker Lenny Krieg mit ähnlichen Verträgen ins Team.
Zappes Vertrag läuft über ein Jahr und ist nicht garantiert, belastet also nicht die Gehaltsgrenze für 2026. In drei NFL-Saisons kam er in 15 Spielen zum Einsatz, wobei er 62,1 Prozent seiner Pässe vollendete – mit 12 Touchdowns und 14 Interceptions. Seine Verpflichtung deutet darauf hin, dass die Jets eher kurzfristige Flexibilität suchen als eine dauerhafte Lösung zu fixieren.
Die jüngsten Entscheidungen des Teams beim Quarterback unterstreichen die anhaltende Unsicherheit. Brady Cook, der in der vergangenen Saison vier Spiele als Starter bestritt, blieb sieglos (zwei Touchdowns, sieben Interceptions). Gleichzeitig steht Tyrod Taylor vor der Free Agency und wird voraussichtlich nicht zurückkehren. Auch Justin Fields, eine weitere Option, dürfte das Team in der nächsten Saison nicht mehr verstärken.
Mit Zappe sichern sich die Jets eine zusätzliche Alternative, während sie ihren Kader weiter evaluieren. Die Handy-Verträge für Dalena und Krieg stärken zudem die Tiefe in anderen Schlüsselpositionen im Verlauf der Offseason.
Die Jets verfügen nun über mehr Optionen am Quarterback, doch Zappes Rolle bleibt vorerst unklar. Sein Vertrag gibt dem Team Zeit, langfristige Pläne ohne finanziellen Druck zu entwickeln. Die Verpflichtungen von Dalena und Krieg erhöhen zudem die Flexibilität des Kaders vor der neuen Saison.






