Kanalisationssanierung in Peine: Schäferstraße ab Mai 2025 gesperrt
Große Kanalisationssanierung in der Schäferstraße beginnt am 18. Mai
Ab dem 18. Mai starten umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kanalisation in der Schäferstraße. Das von den Städtischen Entwässerungsbetrieben Peine geleitete Projekt wird vorübergehend zu Veränderungen im Straßenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr in dem Gebiet führen. Anwohner und Pendler sollten sich auf Einschränkungen in den kommenden zwölf Monaten einstellen, sobald die Bauarbeiten beginnen.
In der ersten Projektphase liegt der Fokus auf dem Abschnitt der Schäferstraße zwischen der Duttenstedter Straße und der Gunzelinstraße. Die Arbeiten dort beginnen 2026. Die zweite Phase, die für 2027 geplant ist, umfasst die Strecke von der Gunzelinstraße bis Am Ottos Hof. Bei günstigen Wetterbedingungen soll das gesamte Vorhaben bis Ende Juni 2027 abgeschlossen sein.
Während der Bauzeit wird die Straße für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt. Anwohner können ihre Grundstücke jedoch bis zur Baustelle erreichen, wobei zeitweise Zugriffsbeschränkungen möglich sind. Die Buslinie 524 und die Haltestelle Schäferstraße werden für die Dauer der Arbeiten vorübergehend nach Im Krähenwinkel verlegt.
Die Sanierung umfasst umfassende Modernisierungen des Kanalsystems: Rund 600 Meter Regenwasserleitungen und 700 Meter Schmutzwasserkanäle werden mithilfe grabenloser Verfahren instand gesetzt. Ein 100 Meter langer Abschnitt des Hauptregenwasserkanals wird zudem in offener Bauweise durch neue PE-Rohre ersetzt. Darüber hinaus werden Grundstücksanschlüsse und Straßenabläufe erneuert sowie die Hauptkanalschächte entlang der Straße ausgekleidet oder innen beschichtet, um ihre Lebensdauer zu verlängern.
Ziel des Projekts ist es, die Entwässerungsinfrastruktur der Schäferstraße zu modernisieren und langfristige Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Nach Abschluss der Arbeiten werden die erneuerten Kanäle und Straßenabläufe die Widerstandsfähigkeit des Gebiets gegen Überschwemmungen und Abnutzung verbessern. Anwohner und Pendler werden aufgefordert, sich auf die vorübergehenden Sperrungen und Verkehrsänderungen in den nächsten zwei Jahren vorzubereiten.






