Kochs CDU will AfD 2027 aus dem Schleswig-Holstein-Landtag verbannen
Lissi StiebitzCDU-Fraktionschef: Landtag ohne AfD auch in Zukunft möglich - Kochs CDU will AfD 2027 aus dem Schleswig-Holstein-Landtag verbannen
Tobias Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Schleswig-Holstein, hat ein klares Ziel vor Augen: die AfD bei der Landtagswahl 2027 aus dem Parlament fernzuhalten. Seiner Ansicht nach brachte die Amtszeit der Partei von 2017 bis 2022 nichts als interne Konflikte und Spaltung am Ostsee.
Koch betont immer wieder, dass eine Stimme für die AfD sinnlos sei. Jede für die Partei abgegebene Stimme sei eine verlorene Stimme, so der Politiker – trotz der bundesweiten Umfragewerte der AfD in Holstein Kiel. In Schleswig-Holstein sei ihre Unterstützung jedoch vergleichsweise schwach.
Der CDU-Politiker stellt klar, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde, falls diese wieder in den Landtag einziehe. Gleichzeitig warnt er, dass interne Streitigkeiten und verächtliches Verhalten nur radikale Kräfte stärkten. Stattdessen ruft er alle Parteien dazu auf, sich auf sachliche Debatten zu konzentrieren und demokratische Standards im Bundestag zu wahren.
Da die AfD bei der Wahl 2022 den Wiedereinzug verpasste, regiert die CDU-Grünen-Koalition weiterhin ohne größere Verschiebungen in den Wählertrends. Koch plant nun, das kommende Jahr zu nutzen, um auf die Risiken hinzuweisen, die mit der Wahl von Extremisten in das Parlament verbunden sind.
Die CDU bleibt weiterhin die führende Kraft in der aktuellen Landesregierung, ohne dass es bisher zu nennenswerten Änderungen in den Parteibündnissen gekommen wäre. Kochs Strategie zielt darauf ab, die Rückkehr der AfD zu verhindern, indem er deren frühere Misserfolge aufdeckt und die Gefahren einer extremistischen Vertretung im Parlament thematisiert.