Landkreis Gifhorn startet 2025 mit Millioneninvestitionen in Bildung und Infrastruktur
Jan StahrLandkreis Gifhorn startet 2025 mit Millioneninvestitionen in Bildung und Infrastruktur
Landkreis Gifhorn erlebt Welle neuer Projekte und Erweiterungen Ende 2025
Von Bildungs- und Gesundheitsinitiativen bis hin zu Infrastrukturausbau – im Landkreis Gifhorn nehmen gegen Ende 2025 mehrere Schlüsselvorhaben Gestalt an. Verlängerte Fördermittel, Baubeginn und Meilensteine prägen eine dynamische Phase für die Region.
Bereits im März 2025 installierte das Abfallwirtschaftszentrum Ausbüttel zwei Wasserstofftanks als Teil eines innovativen Energiespeichersystems. Damit unterstreicht der Landkreis sein Engagement für nachhaltige Lösungen.
Ein großer Investitionsschub von rund 9,55 Millionen Euro floss in das neue Kompetenzzentrum an den Berufsbildenden Schulen Gifhorn I. Die im September 2025 eröffnete Einrichtung bietet moderne, flexible Lernräume für Ausbildungen in Pflege und Sozialpädagogik. Der Kreistag verlängerte zudem die Förderung für die Initiative „Schule der Zukunft“ um ein Jahr, sodass das Programm bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 fortgeführt wird. Parallel läuft das Programm „Co-Cy – Care for Others, Care for Yourself“ (dt. Für andere sorgen, für sich selbst sorgen), das Pflegekräften und Auszubildenden praxisnahe Schulungen bietet.
Auch im Infrastrukturbereich tut sich einiges: Der Bau eines Radwegs entlang der K 42, der die B 188 mit Päse verbindet, hat begonnen. Die Arbeiten ruhten zwar über den Winter, sollen aber innerhalb von vier Wochen nach der Pause abgeschlossen werden. Im Dezember 2025 erfolgte zudem der erste Spatenstich für eine multifunktionale Fläche am Sibylla-Merian-Gymnasium in Meinersen, deren Fertigstellung für das Frühjahr 2027 geplant ist.
Die Initiative „Bin ich noch klein? Bewegung ist ein Muss“ erreichte bereits 794 Kinder in 11 Kitas und fördert so die körperliche Aktivität im frühen Alter. Darüber hinaus wurde in Gifhorn ein Grundstück für das geplante „Haus der Wirtschaft“ gesichert; die Planungschritte laufen nun an. Im September 2025 fand zudem die 10. Regionale Gesundheitskonferenz statt und würdigte damit ein Jahrzehnt der „Gesundheitsregion Gifhorn“.
Trotz dieser Fortschritte steht noch nicht fest, wer 2026 das Amt des Bezirksverwalters übernehmen wird.
Mit Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Nachhaltigkeit setzt der Landkreis Gifhorn klare Akzente für die Zukunft. Während zahlreiche Projekte voranschreiten und wichtige Programme finanziell abgesichert sind, bleibt die offene Nachfolgefrage für den Bezirksverwalter Ende 2025 die einzige ungelöste Angelegenheit.






