Leverkusen will Rache gegen Olympiakos – Hofmanns Rückkehr als Trumpf
Hans Jürgen ZobelHofmann peilt Comeback in Leverkusens Champions-League-Kader an - Leverkusen will Rache gegen Olympiakos – Hofmanns Rückkehr als Trumpf
Bayer Leverkusen bereitet sich auf das Champions-League-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus in den K.-o.-Playoffs vor. Die beiden Mannschaften treffen am 18. und 25. Februar aufeinander – Leverkusen will Revanche für die 0:2-Niederlage in Griechenland während der Gruppenphase nehmen. Unterdessen könnte Mittelfeldspieler Jonas Hofmann überraschend in den Kader für die Partie zurückkehren.
Trotz der früheren Niederlage qualifizierte sich Leverkusen als eine der 16 besten Mannschaften für die K.-o.-Phase. Nun liegt der Fokus darauf, Olympiakos zu besiegen und den Einzug ins Achtelfinale zu sichern.
Hofmann war im Herbst nicht im 25-Mann-Kader für die Champions League berücksichtigt worden, hat aber seitdem mit Trainer Kasper Hjulmand über eine mögliche Rückkehr gesprochen. Der deutsche Mittelfeldspieler geht davon aus, dass sein Name auf der aktualisierten Liste stehen wird, die am 5. Februar veröffentlicht wird. Hjulmand hingegen weigert sich, Stellung zur Situation zu nehmen.
In dieser Saison hat Hofmann in Europas Elitewettbewerb überzeugende Leistungen gezeigt: In acht Champions-League-Spielen erzielte er vier Tore und bereitete drei weitere vor – eine deutlich bessere Bilanz als in seinen 25 Länderspielen für Deutschland zwischen 2017 und 2024, in denen ihm nur zwei Tore und eine Vorlage gelangen. Zuletzt traf er beim 3:0-Sieg Leverkusens im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC St. Pauli und unterstrich damit seinen Anspruch auf eine Nominierung.
Das bevorstehende Duell mit Olympiakos bietet Leverkusen die Chance, eine alte Rechnung zu begleichen. Sollte Hofmann tatsächlich wieder dabei sein, könnten seine Erfahrung und aktuelle Form eine Schlüsselrolle spielen. Das Hinspiel findet am 18. Februar in Piräus statt, das Rückspiel eine Woche später in Deutschland.