10 February 2026, 12:54

Lou Jeanmonnots goldener Coup: Wie sie Frankreich zur olympischen Staffel-Sensation führte

Eine Goldmedaille mit drei Läufern in Bewegung auf einem weißen Hintergrund.

Lou Jeanmonnots goldener Coup: Wie sie Frankreich zur olympischen Staffel-Sensation führte

Lou Jeanmonnot hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Antholz-Anterselva, Italien, mit einer herausragenden Leistung in der Mixed-Staffel für Furore gesorgt. Die 27-jährige Biathletin, bekannt für ihre Präzision und Schnelligkeit, sicherte Frankreich in einem packenden Rennen die Goldmedaille. Trotz begrenzter Erfahrung in individuellen olympischen Wettbewerben deuten ihre jüngsten Erfolge darauf hin, dass sie in zukünftigen Weltmeisterschaften eine Schlüsselrolle spielen könnte.

Jeanmonnots Aufstieg im Biathlon war stetig und beeindruckend. Bei den Weltmeisterschaften 2024 gewann sie Bronze im Sprint und in der Massenstart-Disziplin. Im folgenden Jahr fügte sie eine weitere Bronzemedaille im Einzelwettbewerb hinzu und bewies damit ihre Konstanz auf der Weltbühne.

In dieser Saison dominierte sie den Weltcup: Vier der letzten fünf Einzelrennen vor den Weltmeisterschaften entschied sie für sich. Ihre Leistungen brachten ihr in den Gesamtwertungen des Weltcups 2024 und 2025 jeweils den zweiten Platz ein – und das zwei Jahre in Folge.

Ihre Treffsicherheit mit dem Gewehr ist zu ihrem Markenzeichen geworden. Beim Sprint in Ruhpolding erzielte sie eine perfekte Schießleistung von 10 aus 10 und belegte den zweiten Platz. Während der olympischen Mixed-Staffel überholte sie Konkurrentinnen wie Karoline Offigstad Knotten, Vanessa Voigt und Dorothea Wierer – und das mit nur einer Nachladepatrone. Auf ihrer Strecke verwandelte sie einen Rückstand von 20 Sekunden in eine Führung von 20 Sekunden vor der Übergabe.

Ihr Trainer, Cyril Burdet, führt ihren Erfolg auf ihre natürliche Anspannung zurück, die sie wachsam und konzentriert halte. Nach dem Sieg in der Mixed-Staffel lobte Burdet ihre Stärken und prognostizierte noch bessere Leistungen in der Zukunft. Nun strebt Jeanmonnot danach, ihre Fähigkeiten in einem individuellen olympischen Rennen unter Beweis zu stellen – und sieht darin eine Chance, statt sich auf Ergebnisse zu versteifen.

Bisher hat Jeanmonnot nur an einem individuellen olympischen Wettbewerb teilgenommen: dem 15-Kilometer-Rennen der Frauen in Antholz-Anterselva. Zwar besitzt sie fünf Goldmedaillen in Staffelwettbewerben – davon vier bei Weltmeisterschaften und eine bei Olympischen Spielen –, doch ein großer individueller Titel fehlt ihr noch.

Jeanmonnots olympische Reise geht weiter, mit dem Ziel, auch im Einzel erfolgreich zu sein. Ihr jüngster Staffel-Triumph und die konstant starken Weltcup-Ergebnisse positionieren sie als starke Konkurrentin. Mit dem nächsten Rennen vor der Tür bleibt sie darauf fokussiert, ihre beste Leistung abzurufen.