08 February 2026, 20:45

Max Langenhan holt Deutschlands erstes Wintergold 2026 – Thüringen jubelt

Eine Goldmedaille mit der Aufschrift "Großes Fest" auf einem weißen Hintergrund.

Heimatstadt feiert Olympiagold für Rodeler Langenhan - Max Langenhan holt Deutschlands erstes Wintergold 2026 – Thüringen jubelt

Deutschland hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo seine erste Goldmedaille gewonnen. Max Langenhan, ein Rennrodler aus Thüringen, dominierte das Einerrennen der Männer mit einer rekordverdächtigen Leistung. Sein Sieg ist ein stolzer Moment für den Athleten und seine Heimatregion.

Langenhans siegreiche Fahrt war makellos – er stellte dabei gleich vier Streckenrekorde auf. Seine Familie, darunter Eltern und Geschwister, verfolgte seinen Triumph von den Rängen in Cortina d'Ampezzo aus, als er sich den ersten Platz sicherte.

Schon früher am Tag hatten zwei weitere Sportler mit Thüringer Wurzeln zum deutschen Erfolg beigetragen: Vanessa Voigt, die beim WSV Brotterode trainiert, und Justus Strelow, der in Thüringen beheimatet ist, halfen der gemischten Biathlon-Staffel zum Gewinn der Bronzemedaille.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt bezeichnete den Tag als historisch für die Sportgeschichte des Bundeslandes. In Langenhans Heimatstadt Friedrichroda brachen Feierlichkeiten aus, wo lokale Vertreter und Anwohner seine Leistung begeistert würdigten.

Mit Langenhans Goldmedaille steigt Deutschlands Gesamtzahl an olympischen Wintergoldmedaillen auf über 313 – darunter sein Sieg und 36 weitere Medaillen aus früheren Spielen, die vom Team 2026 mitgeführt werden. Bei den Spielen 2022 in Peking hatte die Nation zuvor zwölf Goldmedaillen gewonnen.

Langenhans Gold unterstreicht Deutschlands lange Tradition im Wintersport. Besonders der Freistaat Thüringen feiert die Erfolge seiner Athleten, die maßgeblich zum Medaillenspiegel des Landes beitragen. Sowohl sein Sieg als auch die Biathlon-Bronze zeigen die wachsende Bedeutung der Region im Wintersport.