29 December 2025, 00:40

„Mister Paralympics“ Karl Quade stirbt mit 71 Jahren – ein Leben für den Behindertensport

Ein Mann in schwarzem Trikot und Medaille steht vor einer Gruppe von Menschen, die trainieren.

„Mister Paralympics“ Karl Quade stirbt mit 71 Jahren – ein Leben für den Behindertensport

Karl Quade, eine Legende des Paralympischen Sports, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Der als 'Mister Paralympics' bekannte Quade war nicht nur ein gefeierter Athlet, sondern auch eine treibende Kraft der Bewegung in Deutschland. Sein Tod am 26. Dezember hinterlässt die Paralympics-Gemeinschaft in Trauer.

Sein erster großer Erfolg gelang Quade als Aktiver: Bei den Paralympics 1984 in New York gewann er Silber im Stehvolleyball. Vier Jahre später holte er in Seoul Gold. Seine sportliche Laufbahn endete nach den Spielen 1996 in Atlanta, wo er als Chef de Mission der deutschen Mannschaft fungierte.

Doch Quades Wirken ging weit über den Wettkampfsport hinaus. Über drei Jahrzehnte prägte er in Führungspositionen die Entwicklung des Behindertensports. Als Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) gestaltete er Richtlinien mit und inspirierte Generationen von Sportler:innen. Selbst im Ruhestand blieb er ein leidenschaftlicher Fürsprecher – bekannt für seine Herzlichkeit, Authentizität und sein tiefes Fachwissen. Kollegen erinnern sich an ihn als Visionär, der den Paralympischen Geist verkörperte. Sein Einfluss reichte weit über Medaillen hinaus und hinterließ bleibende Spuren im Wachstum der Bewegung in Deutschland.

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Quades Tod bedeutet den Verlust eines Mannes, dessen Beitrag sich über Sport, Führung und Mentoring erstreckte. Sein Vermächtnis lebt weiter in den Athlet:innen, die er prägte, und den Strukturen, die er mitaufbaute. Die Paralympics-Welt wird sein Andenken als Vorkämpfer für Inklusion und Spitzenleistung ehren.