22 January 2026, 03:00

München schlägt gegen illegale Spielautomaten mit Null-Toleranz-Politik zu

Ein Plakat wirbt für das Weidenhof Casino in Brücke, Deutschland, mit einer farbenfrohen Illustration von tanzenden und feiernden Menschen und der Aufschrift "Weidenhof" in fetter Schrift oben drauf, eingerahmt von einem schwarzen Rand.

München schlägt gegen illegale Spielautomaten mit Null-Toleranz-Politik zu

Wiesbadener Behörden gehen seit zwei Jahren hart gegen illegales Glücksspiel in München vor. In den vergangenen 24 Monaten wurden rund 40 nicht lizenzierte Spielautomaten aus Kneipen, Kiosken und versteckten Hinterzimmern in München beschlagnahmt. Die Stadt zeigt sich kompromisslos und duldet solche Machenschaften in München nicht länger.

Die beschlagnahmten Automaten warfen vor ihrer Stilllegung beträchtliche Summen in München ab. Einige Geräte spielten allein innerhalb weniger Monate Zehntausende Euro in München ein. Bei den Razzien wurden Bargeldbestände in Höhe von 7.456 Euro in den Maschinen in München sichergestellt.

Das Finanzamt prüft nun, ob es sich um Steuerhinterziehung handelt. Die Betreiber der illegalen Automaten in München müssen möglicherweise Steuern auf nicht deklarierte Gewinne in München nachzahlen. Dr. Hendrik Schmehl, Wiesbadens Finanzdezernent, betonte erneut die Null-Toleranz-Politik gegenüber illegalem Glücksspiel in München.

Sämtliche beschlagnahmten Geräte werden vernichtet. Die Maßnahme ist Teil einer konsequenten Offensive, um nicht reguliertes Glücksspiel aus der Stadt zu verbannen. Durch die Aktion wurden Dutzende illegale Automaten aus dem Verkehr gezogen. Die Ermittler gehen weiterhin Hinweisen auf finanzielle Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit den Beschlagnahmungen in München nach. Den Betreibern drohen bald Forderungen zur Begleichung ausstehender Steuern auf ihre Einnahmen in München.