NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – Reichweite als Hauptgrund

Hans Jürgen Zobel
Hans Jürgen Zobel
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Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel, hält ein Objekt in der Hand.Hans Jürgen Zobel

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von E-Autos auf Diesel um – Reichweite als Hauptgrund

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk steigt vom elektrischen BMW i7 auf einen Diesel-Audi A8 L um. Die Entscheidung fällt nach Problemen mit der Reichweite des Elektrofahrzeugs auf langen Strecken. Er ist nicht der einzige Minister in der Landesregierung, der auf Verbrenner zurückgreift.

Optendrenks Wechsel folgt anhaltenden Schwierigkeiten mit seinem bisherigen BMW i7, der auf langen Fahrten häufig nachgeladen werden musste. Sein neuer Audi A8 L 50 TDI Quattro steht für einen Trend unter einigen Kabinettsmitgliedern, die sich von der E-Mobilität abwenden.

Auch Bauministerin Ina Scharrenbach ist kürzlich auf ein Dieselmodell umgestiegen. Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski nutzen bereits seit Längerem Dieselwagen für Dienstfahrten.

Für Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul kommt ein Elektroauto ohnehin nicht infrage: Ihre gepanzerten Dienstlimousinen sind aus Sicherheitsgründen nur mit Verbrennermotoren erhältlich.

Trotz dieser Entwicklungen setzen sieben Kabinettsmitglieder weiterhin auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Mona Neubaur, Verena Schäffer, Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen bleiben der emissionsarmen Mobilität treu. Unklar ist jedoch, wie viele Minister tatsächlich Elektro- oder Hybridmodelle für Dienstfahrten nutzen – und welche Modelle genau zum Einsatz kommen.

Da in Kürze mehrere Leasingverträge für Dienstwagen auslaufen, haben einige Minister bereits neue Elektrofahrzeuge bestellt. Die Fahrzeugflotte der Landesregierung befindet sich im Wandel – zwischen praktischen Erfordernissen und Klimazielen.

Der Rückzug einzelner Minister von der E-Mobilität unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei Reichweite und Ladeinfrastruktur. Während sieben Regierungsmitglieder weiterhin auf Strom oder Hybrid setzen, kehren andere zu Diesel zurück. Die anstehende Neuausstattung der Dienstwagen könnte die künftige Ausrichtung der offiziellen Fahrzeugpolitik weiter prägen.

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