Rasante Verfolgungsjagd in Dresden: Angeklagter soll unter Drogen durch Wohngebiete gerast sein
Jan StahrAnschuldigungen nach Polizeijagd mit Polizei und Unfall - Rasante Verfolgungsjagd in Dresden: Angeklagter soll unter Drogen durch Wohngebiete gerast sein
Ein 31-jähriger Mann aus Dresden muss sich wegen einer rasanten Polizeiverfolgung im vergangenen Oktober in Zeithain vor Gericht verantworten. Die Behörden werfen ihm vor, zwei Autos gestohlen, die Beamten der Dresdner Polizei auf eine gefährliche Verfolgungsjagd geführt und illegal durch Wohngebiete gerast zu sein. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat nun offiziell Anklage erhoben.
Der Vorfall begann Mitte Oktober 2025, als der Mann angeblich ein Auto aus einer Werkstatt in Riesa entwendete. Nur wenige Tage später, am 14. Oktober, beteiligte er sich in Zeithain an einem nicht genehmigten Straßenrennen, wodurch die Polizei auf ihn aufmerksam wurde.
Während der Verfolgung raste er mit über 100 km/h durch Wohngebiete. Augenzeugenberichten der Beamten zufolge fuhr er bei Rot über eine Ampel, bevor er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, das sich daraufhin überschlug. Die Ermittler gehen davon aus, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter Drogeneinfluss stand.
Das Landgericht Dresden wird den Fall nun prüfen, um über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden. Die Anklagepunkte umfassen zwei Fälle von Diebstahl sowie die Teilnahme an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen.
Die Identität des Angeklagten bleibt in den Gerichtsakten vorerst geheim. Sollte es zur Verhandlung kommen, muss er sich wegen der Diebstähle, des unerlaubten Rennens und der rücksichtslosen Flucht vor der Polizei verantworten. Die Entscheidung des Gerichts über die Zulassung der Klage steht noch aus.






