30 June 2026, 18:37

Rentenalter 67,5: Warum die Deutschen gespalten sind – und wer besonders nein sagt

Umfrage: Mehrheit lehnt spätere Rente ab

Rentenalter 67,5: Warum die Deutschen gespalten sind – und wer besonders nein sagt

Eine aktuelle Umfrage offenbart tiefe Gräben in der Frage einer Anhebung des deutschen Rentenalters. Die Unterstützung für den Vorschlag variiert deutlich zwischen den politischen Parteien und Regionen. Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Idee weiterhin entschlossen ab.

Nur 29 Prozent der Gesamtbevölkerung befürworten eine Erhöhung des Rentenalters auf 67,5 Jahre. Eine klare Mehrheit von 62 Prozent lehnt jede Anhebung kategorisch ab. Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung unter Erwerbstätigen: Hier sprechen sich 68 Prozent gegen die geplante Änderung aus.

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Die politische Gesinnung prägt die Meinungen stark. Unter den Anhänger:innen der Grünen stimmen 55 Prozent für die Erhöhung. Bei SPD-Sympathisant:innen liegt die Zustimmung dagegen nur bei 37 Prozent. Eine Mehrheit der Unionswähler:innen (58 Prozent) unterstützt den Vorschlag hingegen.

In bestimmten Gruppen ist der Widerstand besonders groß. Ostdeutsche zeigen die stärkste Ablehnung – 73 Prozent lehnen eine Anhebung ab. Noch geschlossener präsentieren sich AfD-Anhänger:innen: 84 Prozent wehren sich gegen die Pläne. Auch Wähler:innen der Linken lehnen die Erhöhung mit 77 Prozent mehrheitlich ab.

Die Umfrage macht eine deutliche Spaltung der öffentlichen Meinung sichtbar. Politische Zugehörigkeit und regionale Herkunft beeinflussen die Haltung zum Rentenalter maßgeblich. Insgesamt bleibt die Mehrheit der Deutschen gegen die geplante Reform.

Quelle