Werder frustriert: Krise vertieft sich mit Thioune - SC Freiburgs Absturz: Elfte Niederlage in Folge gegen Werder Bremen
SC Freiburg besiegt Werder Bremen – elfte Partie ohne Sieg
Am 7. Februar erlebte SC Freiburg einen weiteren Dämpfer und unterlag daheim Werder Bremen mit 0:1. Die Niederlage verlängert die sieglose Serie des Teams auf elf Spiele und lässt die Freiburger auf Platz 16 zurückfallen – dem Relegationsplatz. Die enttäuschten Fans ließen ihrer Wut nach dem Schlusspfiff freien Lauf und buhten die Mannschaft aus.
Niklas Bestes frühes Tor in der 13. Minute entschied die Partie, obwohl Werder Bremen die meiste Zeit der zweiten Halbzeit in Unterzahl spielte. SC Freiburg fand trotz des zahlenmäßigen Nachteils kaum Lücken in der kompakt stehenden Abwehr der Gäste. Die Stürmer Keke Topp und Justin Njinmah blieben harmlos und schafften es nicht, klare Torchancen herauszuspielen.
Neu-Trainer Daniel Thioune räumte ein, dass seiner Mannschaft im Angriff die Kreativität fehle. Auch Kapitän Marco Friedl pflichtete bei und kritisierte das mangelnde "Killerinstinkt" vor dem Tor. Sportdirektor Clemens Fritz, sichtbar frustriert, betonte zwar, dass die Mannschaft Qualität besitze, gab aber zu, dass nun vor allem die mentale Stärke das größere Problem sei.
Die Niederlage vertieft SC Freiburgs Krise in der Saison 2025/26. Mit nur acht Siegen aus 21 Spielen liegt der Verein in der projizierten Tabelle auf Platz 13 und muss ernsthaft um den Klassenerhalt bangen. Die aktuelle Form ist ein deutlicher Abstieg für den Klub, der historisch zu den Top-Adressen des deutschen Fußballs zählte.
SC Freiburgs sieglose Serie hält an, und mit jedem Spiel wächst der Druck. Die Mannschaft muss schnell Lösungen finden, um nicht in die Abstiegszone abzurutschen. Ohne eine deutliche Verbesserung könnte der Bundesliga-Verbleib am Saisonende ernsthaft gefährdet sein.