Schleswig-Holstein pumpt 400 Millionen Euro in sozialen Wohnungsbau an der Ostsee
Hans Jürgen ZobelDeutschland setzt 2027 sozialen Wohnungsbau fort - Schleswig-Holstein pumpt 400 Millionen Euro in sozialen Wohnungsbau an der Ostsee
Schleswig-Holstein investiert bis 2027 400 Millionen Euro in den sozialen Wohnungsbau am Ostsee
Mit der Förderung soll der drängende Mangel an bezahlbarem Wohnraum in der Region bekämpft werden. Der Großteil der Mittel stammt aus Landes- und Bundeshaushalten.
Die Landesregierung hat einen Plan vorgelegt, der in den nächsten drei Jahren 400 Millionen Euro in den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus fließen lässt. Davon werden 280 Millionen Euro von Schleswig-Holstein bereitgestellt, die verbleibenden 120 Millionen Euro kommen aus Bundesmitteln.
Die Gelder sollen vor allem in den Neubau von Mietwohnungen mit Preisbindung investiert werden. Zudem werden rund 2.000 zusätzliche Wohneinheiten für 35 Jahre unter Mietpreisbremse gestellt. Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Wohnungsnot in der Region jedoch akut.
Innenministerin Magdalena Finke (CDU) betonte die Bedeutung der Investitionen. Die langfristige Finanzierung solle Bauherren und Wohnungsanbieter motivieren, neue Projekte umzusetzen. Gleichzeitig werde die Initiative die regionale Wirtschaft stärken.
Die 400 Millionen Euro sollen den Bestand an gefördertem Wohnraum in Schleswig-Holstein deutlich erhöhen. Entwickler erhalten damit mehr Planungssicherheit, während das Land gegen die Wohnungskrise ankämpft. Die ersten neuen Wohnungen sollen in den kommenden Jahren bezugsfertig sein.