10 May 2026, 20:20

"SNL U.K." feiert dystopische Farage-Ära mit scharfem Polit-Satire-Auftakt

Cartoon darstellend eine Gruppe von Menschen vor einem Gebäude, Bäumen und einem Himmel, mit Text unten lesend "odd fellows from downing street complaining to John Bull".

"SNL U.K." feiert dystopische Farage-Ära mit scharfem Polit-Satire-Auftakt

„Saturday Night Live U.K.“ startete seine jüngste Folge mit einer mutigen politischen Satire. Der traditionelle Cold Open entführte die Zuschauer ins Jahr 1946, wo ein fiktiver Nigel Farage den 120. Geburtstag von Sir David Attenborough feierte. Peter Serafinowicz führte die Szene als Farage an – nun als britischer Premierminister in einer dystopischen Zukunft dargestellt.

Die ikonische Einleitung der Show begann mit Al Nash in der Rolle von Winston Churchill und setzte damit den Ton für einen Abend voller scharfen Humors. Der vertraute Aufruf „Live aus London – es ist Saturday Night!“ läutete eine weitere satirische Abrechnung mit der britischen Politik ein.

Die Szene spielte in einem neu interpretierten Jahr 1946: Serafinowicz’ Farage – nun Regierungschef – stand gemeinsam mit Ayoade Bamgboye als seiner Stellvertreterin, einer parodierten Version von Kemi Badenoch, auf der Bühne. Das Duo diskutierte über die Fusion ihrer Partei und kündigte scherzhaft einen bevorstehenden „Hetero-Pride-Umzug“ an – ganz im Stil des absurden Humors der Sendung.

George Fouracres und Celeste Dring betraten als Keir Starmer und Angela Rayner die Bühne, angeblich aus der Vergangenheit angereist, um die Folgen von Starsmers Weigerung, zurückzutreten, mitzuerleben. Fouracres’ Starmer zeigte sich entsetzt über Farages Machtübernahme – nur um zu erfahren, dass „SNL U.K.“ für eine weitere Staffel verlängert worden war. Dring als Rayner drängte unterdessen Starmer zum Rücktritt und behauptete, sie könne die Labour-Partei weitaus besser führen.

Der Cold Open verband historische Anspielungen mit aktuellen politischen Spitzen und hielt das Publikum damit in Atem. Churchills Auftritt, gespielt von Nash, rahmte die Szene als surreale Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart ein – ganz im Stil der typisch respektlosen Machart der Show.

Der Auftakt der Folge setzte einen kühnen Ton für die Serie und nutzte Satire, um eine fiktive Zukunft zu entwerfen, in der Farage das Land regiert. Mit scharfem Witz und starken Darbietungen festigte der Sketch „SNL U.K.“ als Plattform für beißende politische Komödie. Die Ankündigung der Verlängerung fügte eine meta-ironische Wendung hinzu und deutete auf noch provokantere Szenen in den kommenden Folgen hin.

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