Söder fordert radikale Steuerentlastung für Bürger und Unternehmen bis 2026
Hans Jürgen ZobelVor CSU-Fraktion: Söder fordert Beschleunigung der Unternehmenssteuerreform - Söder fordert radikale Steuerentlastung für Bürger und Unternehmen bis 2026
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat schnellere Unternehmenssteuersenkungen und eine Entlastung bei der Stromsteuer für Bürger gefordert. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die finanzielle Belastung bis 2026 zu verringern. Die Pläne kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Koalitionsregierung bereits eine schrittweise Senkung der Unternehmenssteuern vorsieht.
Söder, Vorsitzender der CSU, forderte eine sofortige Reduzierung der Unternehmenssteuern ab dem 1. Januar 2026. Der aktuelle Koalitionsplan sieht vor, die Senkung von 15 auf 10 Prozent über mehrere Jahre zu strecken, mit vollständiger Umsetzung bis 2032.
Darüber hinaus setzte er sich dafür ein, die Stromsteuer ab 2026 komplett abzuschaffen. Laut Söder würden beide Maßnahmen den Staat weniger als zehn Milliarden Euro kosten. Die Regierung hat noch keinen Zeitplan für die Verabschiedung dieser Steuerreformen festgelegt. Söders Forderungen konzentrieren sich darauf, bestehende Pläne zu beschleunigen, statt neue einzuführen.
Falls die Änderungen genehmigt werden, würden sie die Kosten für Unternehmen und Haushalte senken. Unternehmen könnten von einer schrittweisen Steuerentlastung profitieren, während Bürger günstigeren Strom erhalten würden. Die gesamten finanziellen Auswirkungen blieben laut Söder unter zehn Milliarden Euro.






