03 January 2026, 23:02

Spontane Proteste in Hamburg nach Maduros Festnahme durch die **USA**

Eine Person in der ersten Reihe hält ein Schild mit einer Aufschrift in den Händen, während andere Menschen im Hintergrund Schilder halten, was auf eine Demonstration hinweist.

Demonstration in Hamburg - "USA out of Venezuela" - Spontane Proteste in Hamburg nach Maduros Festnahme durch die **USA**

In Hamburg brachen am Wochenende spontane Proteste aus, nachdem US-Streitkräfte den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen hatten. Rund 300 Demonstranten versammelten sich, um gegen die militärische Aktion der USA in Venezuela zu protestieren, die in den frühen Morgenstunden des Samstags Angriffe auf mehrere Ziele umfasste. Die Polizei bestätigte, dass die Kundgebung durchgehend friedlich verlief.

Die USA hatten in den frühen Stunden des Samstags Ortszeit eine Reihe von Angriffen in Venezuela gestartet. Kurz darauf bestätigten sich Berichte, wonach Maduro und seine Frau Cilia Flores in US-Gewahrsam genommen worden waren. Ihnen droht nun in New York ein Prozess wegen Drogenhandels und Terrorismus, wie die US-Justizministerin Pamela Bondi mitteilte.

Als Reaktion trugen Demonstranten in Hamburg Schilder mit Parolen wie "USA raus aus Venezuela" oder "Venezuela geht uns alle an". Die zwar nicht geplante, aber stetig wachsende Kundgebung zog etwa 300 Menschen an. Die Behörden beobachteten die Lage, meldeten jedoch keine Zwischenfälle.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für Sonntag sind weitere Proteste vorgesehen, unter anderem in Hamburg und Kiel. Die Organisatoren haben bisher keine näheren Angaben zu den Orten oder der erwarteten Teilnehmerzahl gemacht.

Maduros Festnahme erfolgte im Rahmen einer US-Militäroperation, die gezielte Angriffe in ganz Venezuela umfasste. Sein anstehender Prozess in New York wird sich mit Vorwürfen des Drogenhandels und des Terrorismus befassen. Unterdessen wächst der Widerstand gegen die US-Intervention weiter – in deutschen Städten sind weitere Demonstrationen zu erwarten.