05 January 2026, 12:50

Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit – mit Segen und Promi-Unterstützung

Ein Mann steht an einem Rednerpult mit zwei Mikrofonen und spricht zu einem Publikum. Das Rednerpult hat einen Blumenstrau√ü darauf und zwei leere St√ľhle sind in der N√§he positioniert. Zwei Flaggen h√§ngen von St√§nden, ein Bildschirm ist an der Wand befestigt und eine Topfpflanze ist sichtbar. Eine Lampe h√§ngt von der Decke.

Ministerpr√§sident Lies empf√§ngt Sternsinger - Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit – mit Segen und Promi-Unterstützung

Achtundfünfzig Sternsinger aus dem Bistum Hildesheim besuchten diese Woche die Niedersächsische Staatskanzlei in Hannover. Ihre Kampagne für 2026, "Sternsingen gegen Kinderarbeit", lenkt den Blick auf den Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern in Ländern wie Bangladesch und Indien.

Die Gruppe schrieb den traditionellen Segen "20C+M+B+26" über dem Haupteingang des Landtags an. Im Inneren trafen sie auf Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), der persönlich eine Spende in ihre Sammelbüchsen einwarf.

Die 2014 vom deutschen Hilfswerk WeltNothilfe ins Leben gerufene Aktion erhält seit Jahren prominente Unterstützung. Künstler wie Herbert Grönemeyer, Yvonne Catterfeld, Mark Forster und Peter Maffay engagieren sich für die Initiative. In diesem Jahr sprach sich auch Landtagspräsidentin Hanna Naber für das Anliegen aus und betonte, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung statt Zwangsarbeit habe. Der Besuch der Sternsinger sollte auf das Schicksal von Kindern in ausbeuterischer Arbeit aufmerksam machen und Spenden sammeln. Ihre jährliche Tradition verbindet karitative Hilfe mit politischem Appell – für mehr Engagement gegen Kinderarbeit weltweit.

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Die Kampagne 2026 führt die langjährige Bemühung fort, Fabriken durch Klassenzimmer für benachteiligte Kinder zu ersetzen. Mit gesammelten Spenden und der Unterstützung bekannter Persönlichkeiten strebt die Initiative konkrete Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit an. Der Segen über dem Landtagsgebäude bleibt nun als sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Sache.