Tate McRaes magisches Met-Gala-Debüt in einem skulpturalen Goldkleid
Hans Jürgen ZobelTate McRaes magisches Met-Gala-Debüt in einem skulpturalen Goldkleid
Tate McRae besuchte ihre erste Met Gala in einem atemberaubenden Kleid, entworfen von Ludovic de Saint Sernin. Das Motto der Veranstaltung, „Mode ist Kunst“, forderte die Designer auf, Stücke zu schaffen, die die Grenze zwischen Kleidung und Skulptur verwischten. McRae beschrieb den Abend als einen „Ich-kann-es-nicht-fassen“-Moment, dessen jeden Augenblick sie in sich aufnehmen wollte.
Das Kleid ließ sich von den vergoldeten Statuen auf La Réale, dem Prunkboot Ludwigs XIV., inspirieren. Sein Aufbau basierte auf einem Maille-bloquée-Korsett mit Fischbein-Einlagen, das ihm eine skulpturale Form verlieh. Darüber wurde zarte französische Goldspitze drapiert – gewebt auf traditionellen Leavers-Webstühlen in Calais-Caudry.
McRaes Lieblingsdetail waren die handaufgebrachten Goldfedern am BH-Teil. Sie gab zu, sich in dem Design mächtig und selbstbewusst zu fühlen. Das Stück sollte Wahrnehmungen herausfordern und ein Kleidungsstück in etwas verwandeln, das der bildenden Kunst näherkommt.
Für McRae markierte der Abend einen Meilenstein. Immer wieder betonte sie, wie surreal es sich anfühlte, zum ersten Mal über den roten Teppich der Met Gala zu schreiten.
Das Kleid vereinte handwerkliche Tradition mit mutigem Design und passte perfekt zum künstlerischen Thema des Balls. McRaes Erlebnis unterstrich sowohl die emotionale Bedeutung der Veranstaltung als auch das handwerkliche Können hinter ihrem Outfit. Die Zusammenarbeit mit Ludovic de Saint Sernin hinterließ einen bleibenden Eindruck bei ihrem Debüt.






