Thyssenkrupp Marine Systems sichert Milliardenauftrag für Schwergewichtstorpedos der Bundeswehr
Albertine StollThyssenkrupp Marine Systems sichert Milliardenauftrag für Schwergewichtstorpedos der Bundeswehr
Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat einen Großauftrag zur Lieferung von Schwergewichtstorpedos des Typs DM2A5 an die Bundeswehr erhalten. Der Deal fällt in eine Phase, in der das Kieler Unternehmen einen Auftragsbestand von über 18 Milliarden Euro verzeichnet – ein neuer Rekord.
Die Bundeswehr schloss den Torpedo-Vertrag mit TKMS ab und stockt damit das wachsende Portfolio des Konzerns weiter auf. Dies folgt auf die jüngste Aufnahme des Unternehmens in den MDAX, die das Handelsvolumen gesteigert und den Aktienkurs stabilisiert hat.
Seit dem Börsengang im Oktober bewegt sich die TKMS-Aktie seitwärts. Die Untergrenze liegt bei 64,50 bis 65,00 Euro, wo wiederholt Käufer in den Markt eingestiegen sind. An der Obergrenze bei 68 bis 70 Euro hat der Widerstand weitere Kursgewinne bisher begrenzt. Ein nachhaltiger Ausbruch über die 70-Euro-Marke würde laut Analysten ein neues technisches Kaufsignal auslösen. Die Werften des Unternehmens sind dank Großprojekten wie der U-Boot-Klasse Typ 212CD noch auf Jahre hinaus ausgelastet. Mit einem Auftragsbestand von über 18 Milliarden Euro steht TKMS vor einem vollen Produktionsplan – eine starke Position im Verteidigungssektor.
Der Torpedo-Auftrag der Bundeswehr festigt die langfristigen Aussichten von TKMS, während die Aktie auf einen Ausbruch wartet. Ein Kursanstieg über 70 Euro könnte neue Käufer anziehen, doch die aktuelle Spanne hält seit dem Börsengang stand. Die MDAX-Notierung und der wachsende Auftragsbestand deuten auf eine anhaltende Stabilität im Handelsgeschehen hin.






