Tödliche Schüsse in Nürnberg: Bundespolizist handelt in Notwehr bei Messerangriff
Albertine StollErmittlungen gegen tödlichen Polizeischuss fallen ab - Tödliche Schüsse in Nürnberg: Bundespolizist handelt in Notwehr bei Messerangriff
Ein 38-jähriger Mann ist in Nürnberg nach Schüssen eines Polizeibeamten während eines Festnahmeversuchs ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich im März 2025 in seiner Wohnung in der Heisterstraße. Die Ermittlungen wurden inzwischen eingestellt, da die Schüsse als Notwehr durch die Bundespolizei gewertet wurden.
Die Auseinandersetzung begann, als Beamte der Polizei Berlin den Mann wegen des Verdachts auf Körperverletzung in Untersuchungshaft nehmen wollten. Als sie ihn festsetzen wollten, griff er zu einem großen Küchenmesser und ging auf einen der Polizisten los.
Der Beamte der Bundespolizei feuerte daraufhin zwei Schüsse ab, die den Mann trafen. Rettungskräfte versuchten vor Ort, ihn wiederzubeleben, doch er erlag später seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft prüfte den Fall und kam zu dem Schluss, dass der Einsatz der Dienstwaffe unter den gegebenen Umständen gerechtfertigt war.
Der Name des beteiligten Polizisten der Bundespolizei wurde nicht veröffentlicht. Da die Ermittlungen nun abgeschlossen sind, werden gegen den Beamten keine weiteren rechtlichen Schritte eingeleitet.
Der Polizeiticker Berlin berichtete, dass die Schüsse als rechtmäßig eingestuft wurden, nachdem die Behörden feststellten, dass der Polizist der Bundespolizei in Notwehr handelte. Der Tod des Mannes folgte einer Konfrontation, bei der er die Beamten laut Angaben mit einem Messer bedroht haben soll. Der Fall gilt offiziell als abgeschlossen.