21 January 2026, 22:50

Trump zieht Zolldrohung gegen Europa zurück – Durchbruch in Davos

Eine Karte, die die 73-jährige Erweiterung der Nordatlantikvertragsorganisation (NATO) von 1949 bis heute darstellt, unterteilt in Regionen, die verschiedene Jahre der Erweiterung repräsentieren, mit informativem Text oben.

Trump: Keine Zölle gegen Europäer ab Februar 1 nach allem - Trump zieht Zolldrohung gegen Europa zurück – Durchbruch in Davos

US-Präsident Donald Trump hat Pläne für die Verhängung von Zöllen auf Deutschland und andere europäische Länder fallen gelassen. Die Entscheidung fiel nach Gesprächen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Bei dem Treffen wurde zudem eine Rahmenvereinbarung über Grönland und die Arktisregion ausgehandelt.

Das Treffen zwischen Trump und Rutte fand am 21. Januar 2026 in Davos statt. Im Mittelpunkt standen Handelskonflikte und Sicherheitsfragen in der Arktis. Trump hatte zuvor gedroht, ab dem 1. Februar Zölle auf europäische Waren einzuführen.

Trump bestätigte später, dass das Gespräch mit Rutte seine Entscheidung beeinflusst habe, die Zolldrohung zurückzuziehen. Daneben einigten sich beide Seiten auf ein Rahmenabkommen für die künftige Zusammenarbeit in Bezug auf Grönland und die gesamte Arktisregion. Die Vereinbarung skizziert mögliche Bereiche für gemeinsame Initiativen, konkrete Details wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben. Die Gespräche markieren eine Wende in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU nach monatelangen Spannungen.

Die Zolldrohung ist damit vom Tisch, was die unmittelbaren Handelskonflikte zwischen den USA und Europa entschärft. Die neue Rahmenvereinbarung zur Arktis-Zusammenarbeit ebnet zudem den Weg für weitere Verhandlungen. Beide Seiten haben signalisiert, die Gespräche in den kommenden Monaten fortsetzen zu wollen.