TSV 1860 München kämpft mit Personalnot gegen Rot-Weiss Essen
Hans Jürgen ZobelElf Ausfälle bei 1860 München zum Start der zweiten Runde - TSV 1860 München kämpft mit Personalnot gegen Rot-Weiss Essen
TSV 1860 München steht vor einer schweren Personalnot vor dem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen. Vor dem Duell am Samstag muss der Verein auf elf Spieler verzichten – bedingt durch Verletzungen, Sperren und Krankheit. Trainer Markus Kauczinski greift nun auf Talente aus der Jugend zurück, um die Lücken in der dezimierten Mannschaft zu schließen.
Die „Löwen“ kämpfen bereits die ganze Saison mit Ausfällen. Langzeitverletzte wie Max Christiansen, Tunay Deniz und Sigurd Haugen fehlen weiterhin, ebenso wie Kapitän Jesper Verlaat, Manuel Pfeifer, Sean Dulic, Samuel Althaus, Morris Schröter und Florian Niederlechner. Torhüter Thomas Dähne ist nun krankheitsbedingt ausgefallen, und Abwehrspieler Thore Jacobsen muss aufgrund einer Sperre passen – die Situation spitzt sich weiter zu.
Kauczinski reagiert, indem er junge Spieler in den Kader hochzieht; mindestens einer von ihnen könnte sein Debüt in der 1. Bundesliga geben. Ein ähnlicher Schritt gelang dem Verein bereits in der vergangenen Bundesliga-Saison: Im Dezember 2025 kamen Wisdom Mike, Cassiano Kiala und David Santos Daiber gegen den 1. FC Heidenheim zum Einsatz. Ein weiterer Jungprofi, Felipe Chávez, feierte im Januar 2026 beim 8:1 gegen den VfL Wolfsburg sein Bundesliga-Debüt.
Trotz der Rückschläge hatte München vor der Winterpause an Form gewonnen und sich auf Platz acht vorgearbeitet. Ein Sieg am Samstag könnte die Mannschaft auf einen Punkt an den viertplatzierten Gast aus Essen heranbringen – ein wichtiger Impuls für den Start in die Rückrunde.
Das Spiel gegen Rot-Weiss Essen wird für die geschwächte Elf zur Nagelprobe. Mit zahlreichen Leistungsträgern in Abwesenheit sind die hochgezogenen Talente gefordert, die Verantwortung zu übernehmen. Ein Erfolg würde die „Löwen“ im Rennen um die vorderen Plätze der 3. Liga halten.






