Victor Bonifaces Zukunft bei Werder Bremen hängt an einer OP-Entscheidung
Albertine StollWerder startet ohne Boniface - Medizinischer Termin nächste Woche - Victor Bonifaces Zukunft bei Werder Bremen hängt an einer OP-Entscheidung
Die Zukunft von Victor Boniface bei Werder Bremen wird zunehmend ungewisser, während er sich auf ein Gespräch mit einem Spezialisten wegen seiner langwierigen Knieprobleme vorbereitet. Der Stürmer fehlte beim ersten Training des Jahres und steht nun vor einer Entscheidung, die ihn für den Rest der Saison ausfallen lassen könnte.
Boniface wird nächste Woche nach Innsbruck reisen, um sich mit dem Knie-Spezialisten Christian Fink zu beraten. Sowohl die medizinischen Teams von Werder Bremen als auch von Bayer 04 Leverkusen haben ihm zu einer Operation geraten, die ihn bis zum Sommer außer Gefecht setzen würde.
Der 23-Jährige kämpft seit seinem Leihwechsel mit seiner Form und kam in elf Einsätzen ohne Torerfolg. Seine anhaltenden Fitnessprobleme führten bereits dazu, dass er beim Trainingsauftakt der Mannschaft fehlte. Sollte er sich gegen einen operativen Eingriff entscheiden, machen ihm die anhaltenden Kniebeschwerden und mangelnde Spielpraxis eine Zukunft unter Trainer Horst Steffen unmöglich. Da ein Abschied Bonifaces immer wahrscheinlicher wird, sucht Werder Bremen bereits aktiv nach einem neuen Stürmer.
Die nächsten Termine des Vereins umfassen ein Testspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag sowie das Bundesliga-Comeback gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 10. Januar. Berichten zufolge hat sich bis Ende 2025 kein Klub für eine Verpflichtung Bonifaces interessiert, während sich der Fokus auf Werder Bremens Bemühungen um Niclas Füllkrug richtet – in Konkurrenz zu Eintracht Frankfurt, dem VfL Wolfsburg und dem AC Mailand.
Die Entscheidung über eine Operation wird darüber entscheiden, ob Boniface in dieser Saison noch einmal aufläuft. Sein Abgang würde die Offensive des Vereins weiter schwächen und die Verantwortlichen zwingen, ihre Transferpläne zu beschleunigen. Der Klub konzentriert sich nun darauf, vor dem Wettkampfstart einen adäquaten Ersatz zu verpflichten.






