Vier Oberasbacher Kandidaten vereint gegen Diebenbuschs Finanzpolitik
Lissi StiebitzVier Oberasbacher Kandidaten vereint gegen Diebenbuschs Finanzpolitik
Vier Oberbürgermeisterkandidaten in Oberasbach haben sich zusammengeschlossen, um dem Konkurrenten Thomas Diebenbusch in der Frage der Stadtfinanzen entgegenzutreten. In einer gemeinsamen Erklärung widersprechen sie direkt seinen Aussagen zum Haushalt und bezeichnen seinen Jahresbericht 2024 als "klare Fehleinschätzung". Der Streit droht nun die letzten Wochen des Wahlkampfs vor einer entscheidenden öffentlichen Debatte zu prägen.
Die vier Kandidaten – Marco Haas (CSU), Stephan Zeilinger (Bi-Oberasbach), Harald Patzelt (SPD) und Marie Schöttner (Die Linke) – veröffentlichten eine Stellungnahme, in der sie Diebenbuschs finanzpolitische Behauptungen scharf zurückweisen. Sie argumentieren, dass der von ihm verfasste Bericht für 2024 erhebliche Fehler enthalte. Trotz ihrer Kritik betonen sie, es gehe ihnen um Fakten und nicht um persönliche Schuldzuweisungen.
Diebenbusch, unterstützt von den Grünen und den Freien Wählern, verteidigte in einer Podiumsdiskussion am 23. Januar 2026 die Stadtverwaltung. Seine Reaktion auf die vereinte Kritikfront wird mit Spannung erwartet, da die Stimmung vor der nächsten öffentlichen Debatte immer angespannter wird.
Im Mittelpunkt des Konflikts steht die Haushaltskrise Oberasbachs und die Frage, wer die Verantwortung für die finanziellen Schwierigkeiten trägt. Da die öffentliche Debatte für den 30. Januar im St.-Markus-Gemeindezentrum in Altenberg angesetzt ist, wird der Streit um die Finanzen voraussichtlich ein zentrales Thema bleiben.
Die gemeinsame Erklärung hat die Aufmerksamkeit im Wahlkampf noch stärker auf die Finanzen Oberasbachs gelenkt. Alle Seiten werden bei der nächsten Begegnung der Kandidaten am 30. Januar weiter unter die Lupe genommen. Das Ergebnis dieser Debatte könnte die Entscheidung der Wähler in der heißen Phase des Wahlkampfs beeinflussen.