Vogelgrippe führt zu Eierschmälerungen - Vogelgrippe lässt Sachsen vor Weihnachten ohne Eier zurück
Sachsen leidet vor Weihnachten unter Eierknappheit
Aufgrund der gestiegenen Nachfrage für das Weihnachtsbacken kommt es in Sachsen vor den Feiertagen zu Engpässen bei Eiern. Ausbrüche der Vogelgrippe in ganz Europa haben die Lieferketten gestört, sodass in manchen Supermärkten die Regale leer bleiben. Obwohl der Freistaat über genug Legehennen verfügt, um den lokalen Bedarf zu decken, kämpft er mit vorübergehenden Versorgungslücken.
Die Knappheit begann, als die Vogelgrippe kommerzielle Bestände traf – darunter auch einen großen Legehennenbetrieb bei Radeburg. Die Wiederauffüllung der Bestände nach der Keulung infizierter Tiere dauert Monate, was die Erholung verzögert. Gleichzeitig kauften Verbraucher im Vorweihnachtsgeschäft mehr Eier als sonst für festliche Süßspeisen, was die Versorgungslage weiter verschärfte.
Auch Polen und die Niederlande – wichtige Eierexporteure – sind von der Vogelgrippe betroffen, sodass die Einfuhren zurückgehen. Zwar könnten Sachsens rund vier Millionen Legehennen den Bedarf des Landes theoretisch decken, doch Produktionsverzögerungen führen zu Lücken. Supermärkte in der Region meldeten vor Weihnachten ausverkaufte Bestände, wobei in den Berichten keine konkreten Händler oder Unternehmen genannt wurden. Im neuen Jahr sollen die Preise um drei bis fünf Cent steigen, doch dieser Anstieg geht auf höhere Produktionskosten zurück und nicht auf die Vogelgrippe. Der Sächsische Geflügelverband erwartet für Januar eine leichte Entspannung der Lage, da sich die Bestände erholen.
Die Eierknappheit in Sachsen dürfte sich Anfang 2024 entspannen, sobald sich die Produktion stabilisiert. Verbraucher müssen zwar mit höheren Preisen rechnen, doch die Verfügbarkeit sollte sich bessern. Die Vogelgrippe bleibt zwar eine Herausforderung, doch die heimischen Betriebe arbeiten daran, ihre volle Kapazität wiederherzustellen.






