Apotheker protestieren gegen eingefrorene Packungsgebühr von 8,35 Euro
Apotheker protestieren gegen eingefrorene Packungsgebühr von 8,35 Euro
Frank-Martin Welzig, Inhaber der Hils-Apotheke in Delligsen, Niedersachsen, hat den aktuellen Entwurf der Apothekenreform durch die Regierung scharf kritisiert. In einem Schreiben an Gesundheitsministerin Nina Warken bezeichnete er die Entscheidung, die feste Apothekengebühr (Apothekenpackungsgebühr) einzufrieren, als "Schlag ins Gesicht" für den gesamten Berufsstand. Die Apothekenpackungsgebühr liegt seit Anfang 2026 bei 8,35 Euro. Eine ursprünglich im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung auf 9,50 Euro wurde aufgrund finanzieller Bedenken der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gestrichen. Apothekerverbände, unterstützt vom Bundesrat, fordern nun eine Anhebung auf 9,50 Euro per Rechtsverordnung. Zudem verlangen sie jährliche Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband, um eine faire Anpassung der Vergütungen zu erreichen. Die GKV lehnt jedoch eine pauschale Erhöhung ab. Stattdessen schlägt sie gestaffelte Anpassungen vor und argumentiert, dass hochfrequentierte und Versandapotheken nicht gleichermaßen profitieren sollten. Apotheker wie Welzig hingegen betonen, dass sie bereits maßgeblich zu Einsparungen im System beigetragen hätten. Rabattverträge und Effizienzmaßnahmen hätten 2021 zu einem Überschuss von 3,5 Milliarden Euro geführt – doch die Apotheken sehen davon kaum etwas zurück. Welzigs Frust geht über finanzielle Aspekte hinaus. Apotheker müssen Patienten häufig komplizierte Medikamentenumstellungen erklären, was zusätzlichen Aufwand bedeutet und die Therapietreue gefährden kann. Der GKV-Spitzenverband hält dem entgegen, dass der Überschuss noch nicht ausreiche, um Rücklagen aufzubauen – die Apotheken müssten die Belastung also weiter ohne angemessene Kompensation tragen. Die aktuelle Pattsituation lässt die Apothekengebühr bei 8,35 Euro eingefroren, ohne dass eine baldige Lösung in Sicht wäre. Die Apothekerverbände bestehen weiterhin auf höhere Vergütungen und einen Platz am Verhandlungstisch. Ohne Änderungen dürften sich die finanziellen und betrieblichen Belastungen für die lokalen Apotheken weiter verschärfen.
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