Chemnitz gedenkt der Kriegszerstörung – zwischen Frieden und politischen Spannungen
Chemnitz gedenkt der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg - Chemnitz gedenkt der Kriegszerstörung – zwischen Frieden und politischen Spannungen
Chemnitz gedachte mit dem 25. Friedensteinstag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg
Am 5. März 1945 wurde Chemnitz durch alliierte Luftangriffe großflächig zerstört. Bei den diesjährigen Gedenkveranstaltungen zum 25. Friedensteinstag versammelten sich Hunderte von Teilnehmenden. Das Programm umfasste einen Schweigemarsch, eine Kranzniederlegung und einen Friedensgottesdienst unter dem Motto "Bleibt standhaft für den Frieden".
Der Tag begann mit einem ökumenischen Friedensgottesdienst in der St.-Jacobi-Kirche. Im Anschluss läuteten in ganz Chemnitz die Kirchenglocken in der traditionellen Gedenkminute. Auf dem städtischen Friedhof wurde am Mahnmal für die Bombenopfer ein Kranz niedergelegt – unter anderem in Anwesenheit von Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD), Landtagspräsident Alexander Dierks (CDU) und lokalen Schülerinnen und Schülern.
Ein Marsch durch die Innenstadt zog zu Spitzenzeiten bis zu 400 Menschen an. Die zentrale Gedenkfeier fand am Neumarkt statt, wo Rednerinnen und Redner der im Bombenkrieg 1945 Getöteten gedachten.
Parallel versammelten sich mehrere Hundert Menschen am Karl-Marx-Monument zu einer Kundgebung gegen Wehrpflicht und Militarisierung. Die Demonstration spiegelt das gewandelte politische Klima in Chemnitz wider: Während in den 1980er- und 1990er-Jahren die Ablehnung militärischer Politik weit verbreitet war, ist die Haltung heute gespalten. Aktuelle Debatten über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht unter Bundeskanzler Merz haben zu kleineren, aber polarisierten Protesten geführt – mit Gegenkundgebungen rechtsextremer Gruppen.
Die Veranstaltungen standen somit sowohl im Zeichen der Erinnerung als auch der aktuellen politischen Spannungen. Während die offiziellen Friedensfeiern der historischen Aufarbeitung dienten, zeigte die Kundgebung die anhaltenden Konflikte um die Militärpolitik auf. Chemnitz' Umgang mit dem Thema Militarisierung hat sich gewandelt: Seit 2024 ist die AfD stärkste Kraft im Stadtrat, und die Haltung der Bevölkerung reicht von Ablehnung bis zu Zustimmung.
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